Wohin nur mit dem Geld?

Gerade in Zeiten niedriger Zinsen ist es für eine erfolgreiche Geldanlage wichtig, das Vermögen auf verschiedene Anlageformen zu verteilen

Die Höhe des Anteils der Geldanlage an der jeweiligen Anlageform hängt von der Risikobereitschaft und Anlagementalität des Kunden ab. Die richtige Vermögensstruktur ist angesichts des vorherrschenden Niedrigzinsumfelds wichtiger denn je, um überhaupt noch eine nennenswerte Rendite zu erwirtschaften. Risiken werden so gestreut und Renditechancen erhöht.

Eine Kombination von „Privatfonds“ und „offenen Immobilienfonds“ führt zu einer ausgewogenen Vermögensstruktur. Sie berücksichtigt zum einen den kundenindividuellen Sicherheitsanspruch vieler Anleger und bietet zum anderen auf der Renditeseite Ertragschancen. Während die Privatfonds ein attraktives Basisinvestment aus mehreren Anlagenformen darstellen, dienen die offenen Immobilienfonds als zusätzlicher Stabilitätsanker. Das „Betongold“ unterliegt im Vergleich zu vielen anderen Anlageformen tendenziell geringeren Wertschwankungen und bietet zudem interessante Steuervorteile.

Von der Niedrigzinsphase profitieren insbesondere Aktienfondsanlagen. Es empfiehlt sich hierbei, auf eine breite Diversifikation zu setzen. Anleger, die eine überdurchschnittliche Rendite erwirtschaften möchten, sollten bei Fondsanlagen den „Cost-Average-Effekt“ ins Auge fassen. Durch regelmäßige Einzahlungen wird das Auf und Ab an der Börse besser genutzt, sodass sich im Laufe der Zeit ein Mehrertrag ergibt.

Vermögensstrukturierung
Quelle: Union Investment

Der Cost-Average-Effekt

Beim Cost-Average-Effekt (auf Deutsch: Durchschnittskosteneffekt) werden beim Fondssparen bei fallenden Kursen mehr Anteile und bei steigenden Kursen weniger Anteile erworben. Dieser Effekt bewirkt beim regelmäßigen Sparen – im Gegensatz zu einer Einmalanlage – dass es unerheblich ist, zu welchem Einstiegszeitpunkt investiert wird.